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21.8.2017 : 10:23 : +0200

Geschichte

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Geschichte der Azteken in Mexiko

Der Begriff Azteken wird für eine mesoamerikanische Kultur des Tals von Mexiko bezeichnet. Die Blütezeit der Azteken war vom 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert, in der auch die bekanntesten Städte Texoco und Tlacopan errichtet wurden. Ihren Reichtum und Macht erlangten die Azteken dadurch, dass die anderen Völker durch ihren politischen und militärischen Einfluss unterwarfen, um Zahlungen von Tributen von ihnen zu fordern. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht lagen große Teile von Zentralmexiko unter ihrer Kontrolle. Ein halbes Jahrhundert später (zwischen 1519 und 1521), wurden die Azteken von den einfallenden Spaniern besiegt und unterworfen.
Bekannt sind die Azteken durch ihre beeindruckenden Städte und Bauten geworden, die noch heute einen guten Einblick in diese Kultur gewähren. Doch wodurch sich die Azteken besonders einen Namen und damit viele Feinde gemacht haben, war ihre Aggressivität und Kriegstreiberei gegenüber Nachbarn. Dies führte auch gleichzeitig zum Untergang dieses Volkes. Dadurch dass sich die Feinde der Azteken mit den Spaniern zusammen schlossen, war es für sie ein Leichtes den Herrscher der Azteken gefangen zu nehmen und damit sein Reich zu kontrollieren. Zwar wählten die Azteken einen neuen König und verteidigten sich gegen die Spanier standhaft, doch wütet in der Stadt Tenochtitlan bald eine Pockenepidemie, die gut sechzig Prozent der Bewohner das Leben kostete. So stark geschwächt konnten die Spanier und ihre Verbündeten die letzten Azteken töten oder gefangen nehmen, was das Ende dieser Kultur in Mexiko bedeutete.