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13.12.2017 : 21:22 : +0100

Geschichte

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Die Geschichte der Mayas

Die Mayas sind ein indigenes Volk in Mittelamerika, die besonders durch ihr großes Reich und ihre hoch entwickelte Kultur bekannt sind. Schon 3000 vor Christus hatten die Mayas große Teile von Mittelamerika besiedelt und waren weiter auf dem Vormarsch. In der Blütezeit der Mayas stellten sie eine mächtige Hochkultur da mit vielen Tempeln, Städten, Siedlungen und Millionen von Bürgern, aufwerten konnte. Dies ging soweit, das man sogar von einer Maya-Kultur sprechen kann, die in Mittelamerika geherrscht hat. Zwar wurden viele Funde gemacht, die auf Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Fundstellen hinwiesen. Doch ist es wahrscheinlicher, dass diese von unterschiedlichen Kulturen stammten, die aber eine eng verwandte Maya-Sprache verwendeten. Weiterhin ist ein Hinweis dafür, das Verschieben der hochkulturellen Zentren der Mayas. Wo diese noch am Anfang im Hochland (Chiapas und Guatemala) lagen, verschoben sie sich im Laufe der Zeit ins Tiefland und dann sogar in den Norden von Yucatan.


Was zeichnet die Mayas vor allem aus und durch was sind sie so berühmt geworden?

 Typisch für die Kultur der Mayas sind der Anbau von Mais, ihre Mathematik und ihre hoch entwickelten Mayakalender. Weiterhin sind ihre Schriften und Hieroglyphen Langezeit das einzige Schriftmedium in Amerika gewesen. Aber auch im Kunsthandwerk und der Malerei haben die Mayas eine hohe Kunstfertigkeit entwickelt, die noch heutzutage beeindruckt. Doch wohl die bekanntesten Zeichen für die Mayas waren ihre Stufenpyramiden, Paläste, Observatorien und Ballspielplätze. Die einem die Kultur vor über 3000 Jahren näher bringt. Weltbekannte Tempelanlagen stehen unter anderem in: Coba oder Chichen Itza, weiterhin geht man davon aus, dass einige Tempelanlagen und Städte noch nicht gefunden wurden.

Was geschah im Lauf der Zeit mit den Mayas und wo leben sie heute?

Schon im 9. Jahrhundert wurden viele Städte und Maya-Zentren (im südlichen Tiefland) aufgegeben, dazu konnte man einen rapiden Bevölkerungsverlust registrieren. Keine hundert Jahre später sind weitere Landstiche verlassen und dem Verfall anheimgegeben, es werden nur noch wenige Bauwerke errichtet und nur noch selten bedeutende Schriften angefertigt. Die Forschung hat für diese Ereignisse zwei Erklärungen zum einen eine Ökologische und eine Nicht-Ökologische. Dabei besagt die Ökologische, dass sich die Umweltbedingungen für die Mayas deutlich verschlechtert haben und es nicht mehr genug Ackerland und somit Nahrung für die große Bevölkerung gegeben hat. Ohne Nahrung und Ackerland war es nur eine Frage der Zeit, bis die Mayas sich einen neuen Lebensraum suchen mussten oder starben. Die Nicht-Ökologische Erklärung geht davon aus das es verschiedene Katastrophen gab wie: Invasionen, Epidemien, Klimaveränderungen oder Krieg, die die Zahl der Mayas rapide schrumpfen ließ. In der heutigen Zeit leben rund 6,1 Millionen Menschen, mit Wurzeln bei den Mayas, auf der Halbinsel Yucatan sowie in Belize, Guatemala und Honduras.