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27.7.2017 : 16:42 : +0200

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Mexikanische Gesellschaftskritik aus der Spraydose

Um auf politische, gesellschaftliche Missstände in Mexiko aufmerksam zu machen, haben sich verschiedene mexikanische Künstler zusammen getan und verbreiten seit den Oaxaca-Aufständen 2006 ihre Kritik an Mexikos Regierung und Gesellschaft auf der Straße in Form von Streetart.
Letztlich wurde diese kreative politische Kunst entflammt, als verschiedene Jugendliche ein Haus in Oaxaca besetzten und es zu Aufständen kam.
Die Straße war und ist für die jungen Mexikaner ein völlig neuer Raum, in welchem Sie die Bevölkerung auf kreative Weise sensibilisieren, aufrütteln  und möglicherweise auch mobilisieren können.  Mit ihrer Kunst wollen sie ein Zeichen gegen korrupte Politik, den Drogenkrieg und Unterdrückung der indigenen Bevölkerung setzen.

Ein Künstlerkollektiv, das sich in dieser Bewegung  besonders in Szene gesetzt hat, ist das  Asaro Künstlerkollektiv mit dem Gründer Yeschka, den Künstlern Mario Guzman, Cesar Chavez und vielen anderen.

copyright: ASARO - la ultima cena- guerilla-art.mx

Seit 2009 sind deren Werke nicht nur in Mexiko zu bewundern. Unter dem Namen guerillart.com.mx verschaffen sie sich in Europa gehör und machen auf die Missstände ihrer Heimat aber auch Ideen und Gedanken einer neuen Generation in einer Wanderausstellungen mit Holzschnitten, Siebdrucks und Stencils aufmerksam.

Mexikanische Künstlerkollektiv ASARO

Ausstellung von ASARO in Deutschland

Mexikanische Streetart auf der Fusion 2012

Aktuelle Ausstellungstermine

Zu sehen ist diese Ausstellung aktuell noch bis zum 4.März in München im Salon Irkutsk.

Mexiko Streetart Ausstellung München