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21.8.2017 : 10:34 : +0200

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Chichen Itza

Chichen Itza war die bedeutendste Tempel-Stadt der Mayas und wurde 1988 zum Unesco-Weltkulturerbe und am 07. 07.2007 zu einem der neuen sieben Weltwunder gekürt.
Chichen Itza zählt zu den Wahrzeichen von Mexiko und ist ein Muss auf jeder Mexikoreise!

120 km östlich von Merida liegt die mit 1 km Durchmesser große Tempelstätte, die bei Touristen großes Staunen erzeugt, und bei Archäologen immer noch große Rätsel aufgibt.

Die Tempelstadt wurde in der klassischen Maya Periode in den Jahren 435 bis 455 gegründet und stellte das Zentrum der Maya Kultur dar.

Die bekannteste Pyramide der Stadt ist die Pyramide des Kukulcan, das so genannte Castillo. Die Pyramide fungierte mit seinen 365 Stufen als Kalender und ist ein Indiz für den weit fortschrittlichen astronomischen Wissensstand der Mayas.

Die Pyramide hat in alle vier Richtungen jeweils 91 Stufen, also 364 Stufen insgesamt. Eine 365. Stufe befindet sich auf der Spitze der Pyramide vor dem Tempel des Schlangengottes Kukulcán.

Die Schlange von Chichen Itza - Equinox

Ein unglaubliches Schauspiel findet jedes Jahr am 21. März und am 23. September statt.

An diesen beiden Tagen steht die Sonne in einem besonderen Winkel zur Erde und wirft einen  Schatten auf die Stufen der Kukulcán Pyramide. Dieser Schatten hat die Form einer sich die Pyramide hinunter windenden  Schlange und vereinigt den am Boden der Pyramide liegenden Schlangenkopf mit der Spitze. Darüber, warum die Pyramide so konstruiert ist, dass dieses Phänomen immer am 21. März und am 23. September stattfindet, sind sich die Wissenschaftler noch nicht einig. Eine Theorie besagt, dass dieses optische Phänomen der Startschuss für die Erntezeit war. Die Schlange galt bei den Mayas als Symbol für Fruchtbarkeit.

Animierte Darstellung der Equinox von Chichen Itza

Video der Schlange von Chichen Itza

 

Das Echo der Pyramide von Chichen Itza

Ein weiteres Phänomen, akustischer Art dagegen, ist immer zu beobachten und zu erleben.
Wenn man in die Richtung der Pyramide des Kukulcan laut in die Hände klatscht ertönt ein Echo von der Spitze der Pyramide, welches dem Geräusch eines Vogels, dem Schrei des Quetzal ähnelt.
Klatscht man allerdings in die andere Richtung ertönt ein Echo, das sich wie das Rasseln einer Klapperschlange anhört.

Diese Phänomene und die exakte Architektur stellen auch heute noch Wissenschaftler und Archäologen vor ein Rätsel.

Weitere Sehenswürdigkeiten von Chichen Itza

Weitere archäologische Schätze in der Tempelstadt sind der Kriegertempel, der Schneckenturm, die Cenote, und der Ballspielplatz.
Der Juego de Pelota ist der größte von insgesamt 500 Ballspielplätzen in Yucatan.
Auf diesen Ballspielplätzen fanden Spiele statt, bei denen 2 Mannschaften mit jeweils 5-7 Spielern einen Ball, ohne zur Hilfenahme von Händen oder Füßen, durch einen 6,50 Meter hohen Ring befördern mussten. Unklarheit herrscht heute noch, ob der Spielführer der Verlierermannschaft, oder sogar der Kapitän der Gewinnermannschaft für die Götter enthauptet, und in die Cenote des Gottes Chaaks geworfen wurden.

Chichen Itza wurde schätzungsweise  um 600 n. Chr. aus ungeklärten Gründen von den Mayas verlassen. Daraufhin wurde die Hafenstadt Tulum zum neuen Zentrum der Maya-Kultur.

Bei der Besichtigung Chichen Itza empfiehlt es sich eine offiziellen Guide zu nehmen, der einen in verschiedenen Sprachen die Geschichte dieser faszinierenden Tempelstätte näher bringen kann. Sonnencreme und Handtücher sollte man auch nicht vergessen, da es auf der Tempelanlage sehr heiß sein kann.

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