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24.10.2017 : 2:05 : +0200

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Die Geschichte Mexikos

Zu Mexiko sagt man im Allgemeinen, dass es zwar nur eine kurze Geschichte dafür eine sehr lange Vergangenheit vorzuweisen hat. Verschiedene Hochkulturen wie die Mayas, die Tolteken oder die Olmeken entstanden und verschwanden danach wieder. Ca. 1200 n. Ch. wurden von den Azteken die Hauptstadt Tenochtitlán gegründet. Diese befand sich auf den Inseln des Texococo Sees. Im Jahre 1519 landete beim heutigen Veracruz Hernan Cortes.

Dieser wurde vom Kaiser Moctezuma in der heutigen Mexico City als Priestergott empfangen und nach allen Ehren begrüßt. Jedoch beginnt Cortes nun damit die Eroberung des Landes anzutreten. Das hat zur Folge, das die gesamte Aztekenkultur zerstört wurde und der König von seinen eigenen Leuten im Jahr 1520 getötet wurde. Der Eroberer ließ das spanische Vizekönigreich Nueva Espana erbauen. Dies wurde dann das Zentrum der spanischen Herrschaft und blieb fast 300 Jahre bestehen. Der nationale Kampf der Unabhängigkeit startete im Jahre 1810, der Dorfpfarrer rief als erstes "grito", dies wahr der Unabhängigkeitsruf.

Bis heute wird dieser Ruf vom Staatspräsidenten wiederholt, damals geschah es als Zeichen der Legitimität mit der Aussage: "Lange lebe König Ferdinand VI!". Es war ein erbitterter Kampf gegen Spanien und gegen die Kirche der Katholiken, die den Weg in ein modernes Mexiko offenbarte. 1821 sah der spanische Vizekönig sich dazu, abzudanken. Es entstand kurzzeitig ein unabhängiges Kaiserreich. Das darauffolgende halbe Jahrhundert wurde leider durch viele, politische Unruhen und ständige Regierungswechsel geprägt.

Zu dieser Zeit war auch mit den USA der Grenzkrieg von 1845 bis 1848. Nach der Niederlage des Krieges musste Mexiko die Gebiete nördlich vom Rio Grande, insbesondere Texas und Kalifornien an die USA abgegeben. Die Zinszahlungen wurden eingestellt, jedoch führte das zu einer bewaffneten Intervention von Frankreich, Spanien und Großbritannien. Franzsösische Streitkräfte drangen 1862 in Mexiko ein. Unter der Veranlassung von Napoleon wurde die Monarchie ausgerufen und als Kaiser wurde der Erzherzog Maximillian von Habsburg eingesetzt. Jedoch wurde er dann 1867 gestürzt und standrechtlich erschossen. 1910 kam es zu Unruhen und zur Revolution. Zu dieser Zeit führte der Großgrundbesitzers Francisco Madero das Land, der 1913 dann ermordet wurde.

Daraufhin folgten Jahre von blutigen Machtkämpfen, in dieser Zeit starben sehr viele Mexikaner. Im Jahr 1917 trat eine neue Verfassung unter dem Präsidenten Carranza in Kraft. Diese übernahm die Reformgesetze von 1859, jedoch wurden auch gleichzeitig die Bodenschätze verstaatlicht. 1929 wurde dann die Nationalrevolutionäre Partei gegründet, diese vereinte die wichtigsten politischen Leute von Mexiko. Aus dieser Partei, die mehrmals einen Namenswechsel hatte, stammten bis zu Jahr 2000 alle Präsidenten von Mexiko ab. Jedoch fand im Jahr 2000 ein historischer Machtwechsel statt. Bei dieser wurde die PAN durch die PRI abgelöst, und diese stellt fortan die neuen Präsidenten auf.